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Spiel des Monats (März 2010)

Invizimals

Screenshot des Spiels: Invizimals

 
Titel:
Invizimals
Erscheinungsjahr:
2009
Genre:
Geschicklichkeitsspiel 
 
System:
Sony PSP 
Preis in Euro:
50,00
Verlag / Bildrechte:
Sony
ISBN:
 
Alter:
8
USK Wertung:
Freigegeben ab 6 Jahren
 

Monster fangen im eigenen Kinderzimmer - das ist mit "Invizimals" möglich. Der recht hohe Preis (50 EUR) beinhaltet die notwendige Kamera.


 
Spielspaß:
sehr gut
Bedienung:
gut
Technische Qualität:
sehr gut
Gesamtbewertung:
sehr gut


Beschreibung

Screenshot des Spiels: Invizimals

Bisher war die PSP (Playstation Portable) von Sony nicht gerade als bevorzugte Plattform für tolle Kinderspiele bekannt. Wer an einen Handheld mit Kinder-Vergnügungs-Garantie denkt, dem fällt viel eher der Nintendo DS ein, der aus den Kinderzimmern kaum mehr wegzudenken ist. Dabei hat die PSP einiges zu bieten: einen großen Bildschirm, eine ungemein scharfe Grafik und eine sehr genaue Steuerung. Wenn's aber nicht am Gerät liegt, woran dann? An der PSP-Produkt-Palette, die zwar Kindertitel aufzeigt, aber eben nicht all zu viele. Doch das könnte sich jetzt ändern.

Sony setzt dabei auf den Ausbau eines neuen, selbst entwickelten Trends für Videospiele. Die innovative Technik, die vor allem beim jungen Publikum Begeisterung hervorrufen wird  - "Augmented Reality" (erweiterte Realität) genannt - verbindet reale mit virtuellen Elementen. Mit Hilfe einer Kamera wird die wirkliche Umgebung, also etwa das Kinderzimmer, auf den Bildschirm gezaubert. Jetzt kommen noch virtuelle Wesen oder andere Inhalte hinzu, mit denen die Kinder interagieren. Die erste bekannte Umsetzung dieses Prinzips war Sonys "Eye Pet". Hier tummelte sich auf dem Fernsehschirm ein virtuelles, niedliches Haustierchen, das von seinen tierlieben PS3-Besitzern gestreichelt, angestupst und gefüttert werden konnte.


Action im Kinderzimmer

Screenshot des Spiels: Invizimals

Den neuesten Spiele-Clou für Kinder, der den Trick mit der etwas anderen Realität benutzt, hat Sony jetzt für die PSP herausgebracht. Die "Invizimals" sind kleine bunte Geschöpfe, die ein wenig wie Drachen aussehen. Ihr Name setzt sich dabei aus den englischen Worten "invisible" (unsichtbar) und "animal" (Tier) zusammen. Die putzigen Tierchen werden nur mit Hilfe der silbernen PSP-Kamera sichtbar und erscheinen auf dem Bildschirm der PSP.

Da die Kamera auch die echte Spielumgebung abbildet, sieht es so aus, als würden die Mini-Monster tatsächlich durchs Kinderzimmer flitzen, auf dem Schreibtisch herumhüpfen oder unter dem Bett ihr Unwesen treiben. Invizimals sind also folglich überall da, wo Kinder mit ihrer PSP gerade spielen. Sie sind so lange unsichtbar, bis sie aufgespürt und durch die Konsole erkennbar gemacht werden.


Aufgabe: Monster aufspüren ...

Screenshot des Spiels: Invizimals

Im Spiel erklärt der junge japanische Wissenschaftler und Forscher Keni ganz genau, wie versteckte Invizimals zu Hause entdeckt werden. Denn Keni sucht auf der ganzen Welt nach den kleinen Drachen und braucht dringend Unterstützung, um alle unterschiedlichen Arten einzufangen. Dazu setzt er sich immer wieder per Video-Botschaft mit den jungen Spielern in Verbindung und gibt praktische Tipps. So muss eine bestimmte Farbe, zum Beispiel rot, in der Umgebung der Invizimal-Spieler gefunden werden.

Ohne PSP-Kamera läuft da natürlich gar nichts, da nur so die rote Hintergrundfarbe - dies kann ein roter Schreibtisch, eine rote Bettdecke oder einfach ein rotes Blatt Papier sein - auf den PSP-Bildschirm gelangt. Die zweite unbedingt notwendige Zutat für die Jagd nach den Invizimals ist die Spezial-Falle. Anders als die Kamera ist sie im Spiel enthalten und muss nicht extra gekauft werden.

Wird der rote Hintergrund gefunden, so macht sich der Invizimal-Radar der PSP auf die Suche nach den unsichtbaren Monsterchen. Wenn sich eines der Tierchen in der Nähe befindet, werden die Kinder aufgefordert, die Falle so zu platzieren, dass sie auf dem Bildschirm zu erkennen ist. Augenblicklich leuchtet die Mitte der Falle auf. Aha! Ein Invizimal wurde geortet.

Leider sind die kleinen Biester recht scheu und vor allem wahnsinnig flink. Um sie zu schnappen, soll der Jäger in einem kleinen Minigame seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Dazu malt er per Tastenkombo einen Feuerring um das Invizimal. Oder er erzeugt durch Pusten ins PSP-Mikro einen Wirbelsturm, der dann das bunte Tierchen in die Mitte der rechteckigen Papp-Falle schleudert.


... und trainieren

Screenshot des Spiels: Invizimals

Neben dem Aufspüren und Einfangen der über 40 Monster-Arten, bildet die Kampf-Ausbildung der kleinen Drachen einen anderen, wichtigen Teil des Spiels. Jedes Geschöpf hat unterschiedliche Fähigkeiten, die beim Training unterschiedlichster Kampf-Techniken ausgebaut werden. Spezialangriffe, Abwehrmechanismen und Sturm-, Gift- oder Brand-Attacken üben die Kinder mit ihrem Invizimal, bevor sie es in die Arena schicken. Wurden die Drachen zu tollen Kämpfern ausgebildet, treten sie gegen Computergegner oder die Invizimals eines Freundes an, der online mit seiner PSP mitmischt.


Fazit

Das Tolle an diesem Spiel ist, dass die "Invizimals" so wahnsinnig echt aussehen. Wird der kleine Drachen mit dem Zeigefinger angestupst, dann faucht er oder hüpft ein wenig zur Seite. Der hohe Grad an Interaktion und das liebevolle und bunte Design begeistert Kinder auf der ganzen Welt. Und auch wenn die Kämpfe hier und da noch etwas holprig anmuten, wird mit "Invizimals" die faszinierende, neue Technologie "Augmented Reality" für die Entwicklung von Videospielen weiter ausgebaut.


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Euer Internet-ABC Experte: Michael
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