Dienstag, 07. September 2010

Newsletter Nr. 15

Im Bann virtueller Welten

"Wir haben unseren Sohn ans Internet, an World of Warcraft verloren."
(Zitat aus www.rollenspielsucht.de, einer Elterninitiative)

Wenn der 13-jährige Marco aus der Schule kommt, schaltet er als erstes den Computer ein und loggt sich in seine Onlinespielwelt ein. Kein Wort zu seinen Eltern, keine Verabredung mit Freunden, nur noch die Kontakte in der Cyberwelt sind für ihn von Belang. Und so hängt er bis zum familiären Abendessen, an dem er nur widerwillig teilnimmt, vor dem Bildschirm. Er kämpft zusammen mit seinen Mitspielern gegen virtuelle Kreaturen und arbeitet sich im Rang Stufe für Stufe nach oben. Immer wieder kommt es zum Streit mit seinen Eltern, die kein Verständnis für seine exzessive Nutzung aufbringen. Sie machen sich Sorgen, wissen aber nicht, was sie tun sollen. Marco verschlechtert sich in der Schule und kapselt sich von seinen Mitschülern ab.

Dieses fiktive Beispiel liefert einen kleinen Einblick, wie das Leben eines Kindes, aussehen kann, das exzessiv am Computer spielt. Virtuelle Welten ziehen Kinder und Jugendliche in ihren Bann. Machen Sie sich anhand der nachfolgenden Links ein ausführliches Bild, wie Menschen in eine Internetsucht hineinstrudeln und welche Konsequenzen das haben kann.

Linktipps:

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Screenshot der Website www.medienkonvergenz-monitoring.de

SchülerVZ & Co. - Soziale Netzwerke und ihre Bedeutung für Heranwachsende
Die Ergebnisse einer Untersuchung des Projekts "Medienkonvergenz Monitoring" zum Umgang Jugendlicher mit Sozialen Online-Netzwerken liegen vor.

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